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Mehr InformationenIn der neuesten Folge von „Integrity Insights“ spricht Filip Brokes mit Thom Townsend, dem Executive Director von Open Ownership, über die sich wandelnde globale Landschaft der Transparenz wirtschaftlicher Eigentümer.
Das Gespräch greift einen der zentralen Wendepunkte der Transparenzagenda erneut auf: das Urteil des Gerichtshofs der Europäischen Union vom November 2022, mit dem der uneingeschränkte öffentliche Zugang zu Registern wirtschaftlicher Eigentümer eingeschränkt wurde. Thom erläutert, wie die Entscheidung in Europa und darüber hinaus eine „seismische Verschiebung“ auslöste und einige Rechtsordnungen dazu veranlasste, Reformen auszusetzen oder Modelle für den öffentlichen Zugang neu zu bewerten. Zugleich betont er, dass das Urteil auch die wichtige Rolle von Zivilgesellschaft, Journalistinnen und Journalisten sowie der Wissenschaft bei der Bekämpfung von Geldwäsche bestätigt hat – durch einen Zugang auf Grundlage eines berechtigten Interesses.
Die Diskussion richtet den Blick auch auf die Vereinigten Staaten, wo die Rücknahme des Corporate Transparency Act zusätzliche Unsicherheit für die globale Reformagenda geschaffen hat. Thom reflektiert darüber, was dies für die FATF-Standards, gegenseitige Evaluierungen und die Anreize für Länder bedeuten könnte, die Reformen zur Transparenz wirtschaftlicher Eigentümer noch prüfen oder bereits umsetzen.
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