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Berlin Risk trägt zur Handelsblatt-Recherche über Sicherheitsrisiken in der internationalen Forschungszusammenarbeit bei

Berlin Risk hat mit einer Experteneinschätzung zu einer neuen Recherche des Handelsblatts beigetragen, die sich mit den Sicherheitsrisiken der Forschungszusammenarbeit zwischen deutschen Universitäten und Institutionen in China und Russland befasst.

Im Mittelpunkt der Recherche stehen die Technische Universität München (TUM) und ihre langjährige Zusammenarbeit mit der Shanghai Jiao Tong University (SJTU) in Bereichen wie Drohnen, autonome Flugsysteme und künstliche Intelligenz. Obwohl die SJTU eine zivile Universität ist, unterhält sie enge Verbindungen zum chinesischen Verteidigungssektor. Darüber hinaus kooperiert sie mit russischen Institutionen, insbesondere mit dem von der US-Sanktionsbehörde OFAC sanktionierten Moskauer Luftfahrtinstitut.

Diese Beziehungen werfen Fragen hinsichtlich eines möglichen Transfers sensiblen Wissens auf – zu einer Zeit, in der die TUM selbst eng in deutsche und europäische Verteidigungsprojekte eingebunden ist. Jennifer Hanley-Giersch, Managing Partner bei Berlin Risk, wies auf mögliche Überschneidungen zwischen Forschenden hin, die mit der SJTU kooperieren, und solchen, die mit Partnern aus dem Verteidigungssektor in Deutschland und Europa zusammenarbeiten. Sie stellte zudem die Frage, ob die bestehenden organisatorischen Schutzvorkehrungen ausreichen, um zu verhindern, dass sensibles Wissen oder Projektinformationen an unbeabsichtigte Dritte gelangen.

Der Fall verdeutlicht eine umfassendere Herausforderung für Universitäten, Unternehmen und öffentliche Institutionen. Internationale Forschungszusammenarbeit bleibt unverzichtbar. Partnerschaften im Bereich der Dual-Use-Technologien erfordern jedoch eine sorgfältige Prüfung der Kooperationspartner, ihrer weiteren institutionellen Netzwerke und der möglichen Wege, über die Wissen weitergegeben werden könnte.

Den vollständigen Artikel finden Sie hier:
https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/deutsche-spitzenforscher-mit-heiklen-kontakten-nach-china/100239303.html