Integrity Insights – der Berlin Risk Podcast – Folge 24
Das Gespräch greift einen der zentralen Wendepunkte der Transparenzagenda erneut auf: das Urteil des Gerichtshofs der Europäischen Union vom November 2022, mit dem der uneingeschränkte öffentliche Zugang zu Registern wirtschaftlicher Eigentümer eingeschränkt wurde. Thom erläutert, wie die Entscheidung in Europa und darüber hinaus eine „seismische Verschiebung“ auslöste und einige Rechtsordnungen dazu veranlasste, Reformen auszusetzen oder Modelle für den öffentlichen Zugang neu zu bewerten. Zugleich betont er, dass das Urteil auch die wichtige Rolle von Zivilgesellschaft, Journalistinnen und Journalisten sowie der Wissenschaft bei der Bekämpfung von Geldwäsche bestätigt hat – durch einen Zugang auf Grundlage eines berechtigten Interesses.